„Schulsozialarbeit: Lehrer sind oft überfordert !“

So der Titel des Beitrags von Dietmar Brück in der Rheinzeitung (Koblenz, 17. 3. 2012, Seite 3). Fazit seiner Analyse: „Pädagogen kämpfen mit Disziplinlosigkeit und Konzentrationsschwächen der Kinder… die Lehrer brauchen zunehmend Unterstüt- zung“, weil „wer Streit schlichten oder seinen Schülern jede Minute Konzentration abtrotzen muss, kann weniger Stoff ver- mitteln.“ Die Bundesländer (hier Rheinland-Pfalz) kürzen bisweilen die Mittel für Schulsozialarbeit; nur gut, dass der Bund kräftig zuschießt. „Das Geld ist gut investiert.“ Dies stimmt sicherlich: Jeder Euro investiert in Frühförderung, Schulbildung, Ausbildung oder Bildung ist ein guter Euro (Schulen sind ganz sicherlich mindestens so „systemrelevant“ wie zockende Banken). Dennoch sind Zweifel angebracht, nicht an der verbesserten finanziellen Stützung schulischer Bildung, sondern daran, ob ein parallel zum Unterricht getrennter Ausbau von Schulsozialarbeit der richtige Weg ist: lesen Sie hier weiter