Eine Welt ohne Internet, Computer und Smartphone – das ist heutzutage nicht mehr denkbar.

Mediengeräte und Medieninhalte sind allgegenwärtig und bereichern unsere Informationssuche, unser Kommunikationsverhalten und unser Bedürfnis nach Unterhaltung. Aber wo hört der gesunde Umgang mit Computern auf und wo fängt ein gefährliches, vielleicht süchtiges Verhalten an?

Immer mehr Jugendliche benötigen professionelle Hilfe, um einen gesunden Umgang mit den neuen Medien zu lernen. Deshalb sollten in Zukunft Präventionsangebote intensiviert werden, die Jugendliche zu einem risikoarmen und verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen und Internetangeboten motivieren.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) richtet sich mit der deutschlandweiten Präventionskampagne „Ins Netz gehen – Online sein mit Maß und Spaß“ an Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, um sie vor exzessivem Computerspiel- und Internetgebrauch zu schützen. Im Rahmen ihrer Kampagne finanziert die BZgA seit September 2014 das Jugendprojekt „Net-Piloten“ in Bonn zusammen mit der Fachstelle für Suchtprävention – Update, weiterhin findet das Projekt in Berlin und Rosenheim statt. Net-Piloten sind Mädchen und Jungen, die speziell geschult werden, um Mitschülern Informationen rund um Computerspiele und Internetangebote und zum verantwortungsvollen Umgang näher zu bringen.

Das Projekt Net-Piloten möchte mit diesem Präventionsansatz seinen Teil dazu beitragen, jugendlichen Nutzerinnen und Nutzern ein medienkompetentes Aufwachsen in den digitalen Welten zu ermöglichen. Ein weiterer wesentlicher Punkt dabei ist, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, Net-Piloten zu werden.

Unsere Schulpsychologin ist vor ca. einem halben  an einer Multiplikatorenschulung der BZgA und dem beauftragten Kooperationspartner in Bonn Fachstelle für Suchtprävention Update zu diesem Projekt Netpiloten ausgebildet worden. Ihr wurde von der BZgA  ein entsprechendes Durchführungszertifikat ausgestellt. Folgende Projektziele stehen im Vordergrund:

  1. Jugendliche über die negativen Folgen exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung aufklären
  2. Die Selbstreflexion des eigenen Computerspiel- und Internetgebrauchs fördern
  3. Zu einem veränderten Nutzungsverhalten ermutigen
  4. Bei Problemen die Bereitschaft zur Beratung wecken

Wir bieten mit diesem Programm den Jugendlichen ein Zusatzangebot an unserer Schule an, bisher haben ca. 40 Schüler an dem Programm teilgenommen. Weitere Informationen finden Sie auch online unter www.ins-netz-gehen.de.