Das Thema AD(H)S ist nach wie vor ein kontrovers diskutiertes. So ist es für Betroffene in Teilen nach wie vor schwierig hier die nötige Unterstützung und Akzeptanz zu erfahren und auf Netzwerke zuzugreifen, die hier Abhilfe schaffen können. Vor diesem Hintergrund fand am 9. und 10. März 2019 ein Symposium im Wissenschaftszentrum Bonn statt. Hier ging es unter anderem darum ein lokales System von Unterstützern zu etablieren, um die Beratung und Versorgung von Betroffenen zu verbessern, sowie die bestehenden Angebote und Institutionen vor Ort besser zu vernetzten.

Eingerahmt wurde dies von ausgezeichneten Vorträgen von Frau Prof. Dr. Sinzig (Chefärztin der LVR-Klinik in Bonn), Frau Prof. Dr. Philpsen (Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn), Herrn Dr. Jansen und Frau Streit, Frau Dr. Kasparbauer (Jugendpsychiatrie Deggendorf), Frau Antje Rum (Neurofeedback) (Intraactplus), sowie Herrn Prof. Dr. Biegert.

Zusammen mit ADHS Deutschland e.V., dem Bonner Lern- und Therapiezentrum und dem LVR-Klinikverbund, konnten wir als Teil der geschaffenen Lenkungsgruppe den Startpunkt für die Neugründung des ADHS-Netzwerkes Bonn setzen und möchten so einen systemischen Beitrag zur Unterstützung von Betroffenen und deren Familien leisten.

Informationen zum Thema finden sich auch beim ADHS Deutschland e.V.

Lesen Sie hierzu auch einen Artikel im Bonner General Anzeiger.